Über uns

 

 

 

Was machen wir in Essen?

 

Betreuung im Krankenhaus vor und nach der Operation

 

Der direkte Kontakt zu den Erkrankten steht bis heute ganz oben auf der Agenda der Selbsthilfegruppen vor Ort und in den Regionen. Denn nur Betroffene sind in der Lage das selbst Erlebte glaubhaft und überzeugend den Mitmenschen der gerade die Diagnose bösartiger Tumor erhalten hat nahe zu bringen.

 

Die Betreuungsarbeit besteht nicht nur in der Übermittlung von Zuversicht und Mut die notwendige medizinische Behandlung durchzustehen, sondern Wege zu zeigen wie der Betroffene ein lebenswertes Leben in unserer Gesellschaft trotz Behinderung weiter führen kann.

 

Wenn akute Fälle anstehen, werden Patientenbetreuer von den Kliniken informiert. Sie suchen die Patienten auf und führen mit ihnen Gespräche. Dabei erläutern sie, was die Betroffenen nach der Operation erwartet und schildern aus eigenem Erleben, wie sich ihr Leben veränderte und wie es weitergeht.

 

 

 

Gemeinschaft

 

Bei unseren Zusammenkünften sind Angehörige, Freunde und Kollegen willkommen. Es können alle Probleme angesprochen werden.  Aber auch nur das gesellige Beisammensein ist wichtig,  es ist Kommunikationstraining und als solches die Voraussetzung für die Wiedereingliederung in den Alltag. Betroffene müssen so früh wie möglich wieder in die Lage versetzt werden, wieder selbst Kontakt zu ihrem Umfeld aufzunehmen und aufrecht zu erhalten.

 

Kehlkopflose und Kehlkopfoperierte helfen sich selbst – Hilfe bei der Reintegration

 

Die während des Klinikaufenthaltes geknüpften Kontakte werden weiter aufrechterhalten. Auswärtige Patienten können an Gruppierungen an ihrem Wohnort vermittelt werden. Wir machen Betroffene und Angehörige mit den notwendigen Hilfsmitteln und deren Handhabung vertraut, helfen auch bei der Durchsetzung der Anerkennung als Schwerbehinderter beim Versorgungsamt und bemühen uns auf Wunsch um Vermittlung von Kontakten zur Sprachanbahnung als Basis der sozialen und beruflichen Rehabilitation. Besondere Bedeutung sehen wir in der Einbeziehung des sozialen Umfeldes: Familie, Freunde, Arbeitgeber und Kollegen.